Tafel

„Mein Haus wünsche ich mir nicht als eine für andere unbetretbare Festung, sondern mit vielen Türen. Heimat, die wir nur für uns selber besitzen, macht uns eng und muffig. Jeder Gast bringt etwas mit ins Haus, das wir selber nicht haben. Heimat und Exil gehören zusammen, weil wir ganz zu Hause auch im schönsten Haus nicht sind.“

Dorothee Sölle (1929-2003; evangelische Theologin)

Nachdem am 21.10.2014 im Rahmen einer Bürgerversammlung angekündigt wurde, dass Asylbewerber in ein Wohnhaus in Kürn einziehen werden, entbrannte eine lebhafte Diskussion. Das Dorf mit seinen knapp 900 Einwohnern ohne nennenswerte Infrastruktur schien für eine Unterbringung denkbar ungeeignet zu sein.

Da an vorderster Stelle jedoch den Not leidenden Menschen geholfen werden sollte, hat sich nun eine Unterstützergruppe aus Kürner Bürgern gebildet, deren wichtigste Ziele sind:

  • Den Menschen zu helfen, die auf der Flucht vor Krieg und Terror ihre Heimat verlassen mussten und in Kürn Schutz suchen
  • Ängste in der Bevölkerung abzubauen und Freundschaften zu stiften
  • Informationsdefizite zu beseitigen

Es ist jeder willkommen, sich unserem Kreis anzuschließen und sich, ganz nach eigenem Ermessen, einzubringen.

Interessiert?
info@kuern-hilft.de